Blog Ukraine-Moldawien 2018

30.06.2018

​Mittwochabend bis Samstagabend

​Mittwochabend bis Samstagabend

Vom Singen der Nationalhymne über sintflutartige Regenfälle bis zu verstopften Strassen im Stadtzentrum
Herzlich willkommen zurück zu unseren Moldawienberichten! Wir haben erneut einiges zu erzählen seit den letzten paar Tagen.
Der Mittwoch endete nach einer rekordverdächtigen Aufräumaktion in der Halle mit einer Feedbackrunde in der nebenstehenden Beiz. Nach dem Verlassen der Kursteilnehmer ging es für uns Leiter weiter in das nächste Restaurant für ein Znacht, um den vergangenen und nächsten Tag zu besprechen, und aufzuteilen, wer welche Aufgabe übernimmt. Dann war auch schon kurz vor 21:00 Uhr und das letzte WM Gruppenspiel der Schweiz stand an. Es gab leider keinen Fernseher weit und breit, deshalb haben wir kurzerhand die Schweizerhymne selber gesungen. Bestimmt war es mindestens so schön, wie es die Nati zum Besten gegeben hatte.

Nach dem Planen mussten wir bereits wieder Abschied nehmen vom nächsten Teamkollegen, Sasha musste uns verlassen, da er sich als Ukrainischer Natigoalie zu seinem nächsten Termin ans Blindsave Goalie Camp in Riga aufmachte.
Danach fuhren wir mit dem Bus zurück zu unserem Appartment und konnten noch die letzten 20 Minuten des Natimatches gegen Costa Rica auf dem Laptop anschauen und uns über die Achtelfinalqualifikation freuen. Gleichzeitig hatte Pedro und Kevin in ihrer Wohnung alle Hände voll zu tun, denn sie bereiteten das ganze Material für die über 10 verschiedenen Projekte vor, die am nächsten Abend ausgehändigt werden sollten. Merci euch!

Der Donnerstag wurde von uns zum intensivsten Tag des Trainingscamps erklärt. Wir haben auch wieder viel erlebt und unsere Gemeinschaft mit den Teilnehmern sehr genossen. Am Nachmittag stand dann auch ein Turnier unter allen Teilnehmern und Leitern auf dem Programm, das sehr Spass gemacht hat und an dem ehrgeizig gekämpft wurde. Zwischendurch mussten wir in der Halle kurzerhand eine „Fenster-Schliess-Session“ durchführen, da es extrem zu schütten begann. Es wollte kaum noch aufhören und ich bin mir sicher, von oben kam mehr Wasser heraus als aus den Duschen in den Garderoben.



Da am Abend die Diplomfeier am anderen Ende der Stadt durchgeführt werden sollte, entschlossen wir uns, Taxis zu nehmen. Diese Idee hatten jedoch zahlreiche andere Einwohner in Chisinau genauso, ist ja auch klar bei einem solchen Wetter. Jedenfalls bekamen wir keine Taxis und mussten die Distanz mit dem Bus hinter uns bringen… Auch diese Idee hatten die Chisinauer Einwohner, so wurde es zu einem sehr interessanten Transfer, denn die Strassen waren natürlich auch total verstopft und das Wasser konnte kaum noch abfliessen. Aber wir schafften es, eine Stunde später am Ort der Feier anzukommen. 

Die Diplom- und Materialübergabe an jeden Teilnehmer war sehr feierlich und eine grosse Freude! Es war ein grosses Highlight, all die strahlenden Gesichter zu sehen, die voller Dankbarkeit das Material für ihre zukünftigen Trainings erhalten haben. Danach schlossen wir den Tag nach einer extrem willkommenen Taxifahrt mit einem späten Besuch im Mc Donald’s ab. Ein Hoch auf das pinke Einhorn in Anna’s Happy Meal…



Der Freitag war dann nach dem intensiven Donnerstag um einiges ruhiger und entspannter, aber nicht weniger interessant. Denn da zeigte sich, was die Trainer in der Woche alles gelernt hatten. Wir bekamen von zehn Kindern Besuch, mit denen die frischgebackenen Trainer verschiedene Trainingseinheiten durchführen konnten, unter der Beobachtung von unserem Leiterteam. Das abschliessende Feedback wurde sehr gut aufgenommen und ist sicherlich eine gute Basis, um sich als Trainer immer weiter zu entwickeln. Um 16:00 Uhr hiess es dann endgültig, sich bei allen Teilnehmern zu verabschieden, was gar nicht so einfach war, wurden wir doch in den letzten Tagen zu einer grossen Familie. Hier ein Foto, dort ein Facebook-Account-Austausch, überall wurde über die sozialen Medien für neue Bekanntschaften und Beziehungen gesorgt. Jedenfalls war es wunderbar, die Dankbarkeit der Teilnehmer über unseren Einsatz zu spüren. Das Interesse an weiteren Einsätzen im europäischen Osten ist riesig!



Am Abend traf sich das bereits etwas dezimierte Trainerteam einmal mehr im La Placinte Restaurant,  um die letzten Stunden gemeinsam zu verbringen, bevor wir dann unsere ukrainischen Freunde verabschiedeten.
So blieb schlussendlich noch das fünfköpfige Schweizerteam und unser treuer moldawischer 24/7-Begleiter Daniil übrig für den Abend und den halben Samstag in Moldawien.
Am Samstagmorgen trafen wir uns zu einem feinen Frühstück und anschliessender Sightseeingtour durch die Chisinauer Innerstadt und genossen nochmal die Gemeinschaft untereinander.


Nach der Ankunft am Flughafen wurde dann auch klar, dass wir dieses Mal Glück zu haben schienen und unser Austrian Airlines Flug doch tatsächlich stattfinden würde! Es war kaum zu glauben… ;-)

Mit etwas Verspätung und einem extrem knappen Aufenthalt in Wien kamen wir wohlbehalten in Zürich an und mussten einander tschüss sagen. Wir werden wunderbare Erinnerungen an diesen Einsatz behalten und sind gespannt, bei welchen Abenteuern wir uns vielleicht wieder sehen werden!

Danke für euer Interesse an unserem Einsatz!
30.06.2018 23:38:17 | Bloger Floorball4all

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