Die Entwicklungsphasen

Phase 1: Säen des Unihockeyvirus

Die Phase der Einführung, ein Projektstart in einem neuen Land ist etwas vom spannendsten, was man sich überhaupt vorstellen kann. Wie viele Jugendarbeiter, Kinderprojekte, Mitarbeitende von Drogenrehas, Schulen, … fangen Feuer für ein Instrument der Präventionsarbeit, von dem sie höchstens einmal Bilder oder ein DVD gesehen haben?

In dieser Phase müssen wir uns immer wieder auf das wirklich Wesentliche (die Basics) besinnen. Je nach Kultur und Region sind unsere Einsatzteams in dieser Phase auch mit didaktischen Herausforderungen konfrontiert. Nicht alle Völker und Kulturen sind sich die gleichen Lernformen gewohnt.
 

Phase 2: Vertiefung, Konsolidierung, Verbreitung

Wenn der Projektstart in der Phase 1 geglückt ist, ist es ganz entscheidend, die neuen Projekte im darauffolgenden Jahr wieder besuchen zu können, bzw. die neu ausgebildeten TrainerInnen weiter zu begleiten. So versuchen wir, zwei, drei Jahre in Folge eine Region zu besuchen.

Oftmals versuchen wir auch Orte in der Nachbarschaft zu berücksichtigen, damit eine regionale Verbreitung stattfinden kann. Die Trainerkurse in der Phase 2 finden in der Regel auf zwei Levels statt (Anfänger und Fortgeschrittene).

Dies stärkt die bereits erfahrenen TrainerInnen und motiviert die Neueinsteigenden. In der zweiten Phase geht es nebst der Vertiefung und Stärkung der Grundlagen vermehrt auch schon um weiter führende Themen wie Leiterschaft, Turnierorganisation und Vernetzung mit anderen Teams.
 

Phase 3: Ausbildner-Kurse

Können wir in einem Land oder einer Region während mehrerer Jahre mit den gleichen TrainerInnen weiterarbeiten, diese auch zwischen den Einsätzen von der Schweiz aus coachen und ihre Trainerkompetenzen weiterentwickeln, folgt in der Regel nach drei, vier Jahren der nächste Entwicklungsschritt.

Die erfahrenen TrainerInnen werden in einem spezifischen Lehrgang dazu befähigt, selber neue TrainerInnen auszubilden. Diese Ausbildnerkurse erfordern eine hohe Qualität und dementsprechend gut ausgebildete Schweizer Teams.
 

Phase 4: Selbstständigkeit und Multiplikation

Dort, wo uns die Phase 3 gelingt, findet innert kürzester Zeit eine grosse Multiplikation statt. Beispielsweise in der Ukraine entstanden so in den letzten fünf Jahren eine ganze Landesmeisterschaft, Nationalteams und ein tragfähiges Netzwerk. Sobald die Vernetzung der einzelnen Projekte stattfindet und die Einheimischen eine qualitativ gute Trainerausbildung selbst in die Hand nehmen können, ist es für uns Zeit, einen Schritt zurück zu treten und die Projekte mit etwas mehr Abstand weiter zu begleiten. 

Das Durchschreiten der oben genannten Entwicklungsphasen geht nicht in allen Ländern gleich schnell. Die Erfahrung unserer ‚Vorzeigeprojekte‘ in der Ukraine, Brasilien und Nepal zeigen jedoch, dass für eine nachhaltige Weiterentwicklung mit einer Zeitspanne von 4 – 6 Jahren gerechnet werden muss. Dementsprechend suchen wir auch eine langfristige Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnern.
 

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