Blog Rumänien 2019

16.04.2019

Wir sind wohlauf und geniessen!

Wir sind wohlauf und geniessen!

Die neue Woche startete mit 4 Kursteilnehmern, einer davon reiste extra aus Bukarest an und ist sehr motiviert und will viel mitnehmen und in seiner Region neu durchzustarten. Bei den ersten Trainingseinheiten wurde mit viel Freude und Eifer mitgemacht. Am Abend wurden wir von Rozy und Hämpu herzlich empfangen und verköstigt. 

 

Der zweite Kurstag wurde in 2 Gruppen durchgeführt. Ein Teil beschäftigte sich mit den Schussarten und die andere Gruppe durfte sich den Schulkindern widmen und ihnen das Unihockey beibringen, bei manchen auch weiterentwickeln. Am Nachmittag besuchten die Kursteilnehmer die Schule in Nanza, wo sie das Training selber leiten durften. 


Pedros Schäfchen-Powerbreak

Eindrücke der ersten Woche von Simeon W.
 

Als wir am Samstag in Zürich am Flughafen angekommen sind, besammelten wir uns vor dem ersten Check-In. Wir waren zu acht und flogen nach München. Das war erst der Anfang unserer Reise hin zu unserer Unterkunft. Von München flogen wir nach Cluj. In Cluj kamen Mitarbeiter vom Flughafen zu uns und sagten, dass ein Gepäckstück fehlte. Es komme um 01:00 in Cluj an. Am Sonntag kam dann das Gepäckstück in der Unterkunft an. Am Nachmittag gingen wir nach Sibiu, die Stadt anzuschauen. Wir gingen in ein Cáfe und assen einen Lava-Cake. Der Kuchen heißt so, weil er noch nicht ganz fest war, sondern innen war er noch flüssig. Ich fand Sibiu noch eine schöne Stadt. Wir gingen zurück und haben uns Abendessen gemacht. Am Montag hat dann das Training mit den Kursteilnehmern begonnen. Alle mussten sich zuerst anschreiben, um alle Namen zu kennen. Es waren zu viele Namen auf einmal, um sie zu behalten. Am ersten Tag war der Schwerpunkt Ballführung und wie sie den Stock halten müssen. Wir haben den Leuten Unihockey gezeigt, oder sie wussten schon wie man spielt. Wir mussten die Trainings leiten. Am Dienstag war das Thema Passen. Am Mittwoch hatte wir nur am Morgen Training. Am Nachmittag zeigten wir etwa 40 Romakindern wie man Unihockey spielt. 

Am Donnerstag war zuerst unter den Rumänen ein Turnier wo wir 3 Gruppen gemacht haben. Dann haben alle von Rumänien gegen die Schweiz gespielt. Die Schweiz hat mit 8:6 gewonnen. 

Am Freitagmorgen kamen Kinder aus Sălişte zu uns, und wir durften mit ihnen Trainings machen. Wir durften dann noch einen Match gegen die Kindern spielen. Bei den 4. Klässlern hat mich ein Junge immer so angelacht. Ich fand das eine sehr tolle Begegnung mit dem Jungen. Im Tor ist einem Jungen die Hosen gerissen. Meine Mutter sagt, ich soll ihm doch meine Trainerhose geben. Er hatte eine riesen Freunde.

 

Am dritten Kurstag durften die angehenden Trainer wieder ihr Gelerntes umsetzen und in den Turnstunden der Kinder anwenden. Die Freude bei den Kindern war gross, endlich mal nicht auf einer Reihe zu stehen sondern sich frei bewegen zu dürfen. Am Abend besuchten einige von uns das Training der Red Arrows.

Der Donnerstag war am Morgen ganz im Zeichen der Kindertrainings in Curonka, keine 500 Meter von unserer Unterkunft entfernt. Die Kinder waren mit viel Eifer dabei, auch wenn zum Teil Tränen flossen oder die Stöcke umher geworfen wurden. Die Freude war auch bei den Lehrerinnen gross, dass sie mal was neues kennen lernen durften.

Die Kursteilnehmer hatten am Morgen noch Theorie ehe dann am Nachmittag alle ihr wohlverdientes Diplom erhielten. Der Abend wurde dann mit Essen und früh schlafen gehen beendet, da morgen ein wichtiger Programmpunkt wartete.


Früh morgens schon war wildes Treiben in der Unterkunft. Haben wir alles? Wurde an alles gedacht? Heute stand das regionale Kinderturnier auf dem Programm, über 100 Kinder wurden erwartet. 

In der Halle wurde dann aufgestellt, die Spielpläne aufgehängt, die Technik aufgebaut und so weiter. 

Einige von uns durften die Kinder in den Nachbargemeinden abholen um sie freudig ans Turnier zu fahren. 


Der Tag verlief reibungslos, auch wenn es den meisten von uns vorkam wie in einem Bienenhaus und am Abend auch der Kopf brummte von den vielen fröhlichen Kindern. Die anschliessende Siegerehrung rundete das Turnier ab und alle waren sichtlich froh als man die Kinder zurückbringen und die letzten Sachen im Auto verstauen konnte.

Der Abend wurde mit einem leckeren Mahl in einem ungarischen Restaurant abgerundet. Danke Rozy und Hämpu für das tolle Geschenk!

Der letzte Tag: Etwas wehmütig aber auch freudig auf zu hause durften wir den letzten Tag des Einsatzes in Rumänien beginnen. Nach einem ausgiebigen Frühstück besuchten wir ein Roma Quartier. Eindrückliche Bilder, vor allem die grosse Gastfreundschaft beeindrucken sehr! Nach Shopping und letzten Besorgungen steigen wir nun in den Flieger nach München und dann weiter nach Zürich. 

Ich danke allen Teilnehmern für ihren Einsatz und werde diese Zeit für immer in meinem Herzen behalten. 

16.04.2019 14:41:33 | Blog Administrator

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