Blog Rumänien 2018

13.04.2018

Wieder mal Rumänien – die Vorfreude war bei allen zu spüren

Wieder mal Rumänien – die Vorfreude war bei allen zu spüren

Am Freitag 6.4.2018 trafen wir uns am Flughafen in Zürich
Wieder mal Rumänien – die Vorfreude war bei allen zu spüren
 
 
Am Freitag 6.4.2018 trafen wir uns am Flughafen in Zürich. Einchecken, das ganze Gepäck aufgeben und die Verabschiedung von Benj Lüthi und Kids. Dann ging’s auch schon los in Richtung Passkontrolle und Dutyfree.
 
Der erste kurze Flug (30 Minuten) stand an, kaum gestartet landeten wir auch schon wieder sicher in München. Das Wetter war nicht sonderlich berauschend, was uns aber nicht sonderlich störte. Wartend und gespannt was kommen mag, verbrachten wir die Zeit im Warteraum, jeder auf seine Weise. Mit der Lufthansa ging es dann weiter nach Sibiu, wo wir nach kurzem Warten auch schon von Simon Lehmann abgeholt wurden.
 
Eine kurze Autofahrt später, erreichten wir Saliste, unser Zuhause für die nächste Woche. Wir wurden auch da herzlich begrüsst. Erst zeigte er uns das Haus, unsere Schlafplätze und die Lagerplätze für unser Material.
 
Gespannt auf die dritte Meisterschaftsrunde, fuhren wir im grossen Auto nach Sfantu Gheorge, wo uns eine riesige Arena erwartete. Wir trauten erst unseren Augen nicht, aber doch da war sie!
 
Der erste wichtige Punkt, welcher mir auffiel, war der Schiedsrichter, nicht nur aufgrund seiner Glatze, sondern auch wegen seines Auftretens, welches recht erfahren und professionell wirkte! Endre erklärte mir dann, dass Kalle sich bei ihm gemeldet hatte und um einen Einsatz gebeten hat. Er selbst pfeift schon über 15 Jahre in Schweden und Finnland und ist seit kurzem erst in Rumänien. Er wird die Meisterschaft ganz bestimmt aufwerten, darüber sind wir sehr dankbar!
Auch die Teams haben einen grossen Sprung gemacht, Taktik, Technik aber auch Spielwitz blitzten immer wieder auf, wir waren froh, dass unsere Arbeit bereits gefruchtet hatte.
 
Nach dem letzten Spiel wurde über das weitere Vorgehen gesprochen, was noch alles zu machen sei (vor allem für das Finalturnier). Gemeinsames Essen, Medaillen, Diplome, Pokal – das wurde, wie in Rumänien üblich – aufs nächste Mal vertagt.
 
Nach dem gemeinsamen Essen mit Pro Sepsi begaben wir uns auf die 3 stündige Heimreise, erlebten Hunde auf den Strassen, Schlaglöcher aber auch atemberaubende Sonnenuntergänge.
 
Wir waren alle froh als wir zurück in unseren Betten lagen. Die Eindrücke hatten uns doch auch ein bisschen müde gemacht.
 
Ostersonntag in Rumänien, ein ruhiger und entspannter Tag mit Gottesdienstbesuch und Stadtbesichtigung in Sibiu.

 

Der erste Trainerkurs ist bereits Geschichte

 
Heute Abend durften wir 25 Teilnehmern ein Diplom überreichen. Dankbar schauen wir auf diese vier Trainingstag zurück, aber der Reihe nach.
 
 
Wir waren gespannt, wie viele Teilnehmer sich wohl einfinden würden. Aus verschiedenen Richtungen reisten sie an. Der eine war rund 5 Autostunden unterwegs.
Voller Elan wurde das Spielfeld aufgebaut, die Tore hingestellt und jeder jagte dem Ball nach, ob alleine oder zusammen.
 
Bei der Vorstellungsrunde durften sie ihre Anliegen unterbreiten, welche dann im Laufe des Kurses bearbeitet wurden.
Ziel war es, die Trainer neu zu motivieren, und mit möglichst vielen neuen Übungen vertraut zu machen.
 
Am zweiten Tag wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt, die einen beschäftigten sich abwechselnd mit dem Torhüter, die anderen mit den Regeln und dem Auftreten des Schiedsrichters. Die Anregungen und Fragen wurden kompetent beantwortet. Einige der Teilnehmer durften sich im Spielteil am Nachmittag direkt als Schiedsrichter versuchen, und taten dies zu unserer Zufriedenheit. Das Zusammenspiel funktionierte immer besser.
 
Der dritte Tag des Kurses stand an, allen war die Anstrengung der letzten Tage ins Gesicht geschrieben.
Trotz allem wurde fleissig mitgemacht.
Am Morgen standen die Schussarten im Fokus. Tom übernahm den Schlagschuss und Yves befasste sich mit den gezogenen Schüssen.
Nach einem stärkenden Mahl wurden am Nachmittag noch einige spielerische Übungen gezeigt und alle waren dann froh, dass man endlich spielen durfte.
In der Theorie wurden dann in 4 Gruppen die Kinderprogramme vom nächsten Tag geplant.
Ausserdem durften wir den Schuldirektor unter uns begrüssen, welcher von unserem Projekt sehr angetan ist.
 
Heute Freitag, konnten die einzelnen Gruppen in den Kindertrainings das Gelernte anwenden.
Wir waren über den Einsatz und die guten Trainings erfreut.
Den abschliessenden Spielteil genossen alle sehr.
 
Zum Schluss durften wir allen Teilnehmern das begehrte Diplom überreichen und dem Projekt von Baia Mare ein Starterset mitgeben.
 
Morgen früh werden wir um 05:30 nach Mătăsari abfahren. Dort besuchen wir das Kindertraining eines Teilnehmers. Danach werden wir nach Bukarest weiterreisen (Fahrzeit insgesamt ca. 8 Stunden)

 

Der erste Einsatz in Bukarest


Nach einem freien Sonntag, welcher von den meisten zur Stadtbesichtigung genutzt wurde, stand am Abend das lang ersehnte Treffen mit Marius (der Kontaktperson für Bukarest) an. Alle waren gespannt was er uns mitteilen würde.
Zum Training erwarte er 8 Personen, wir würden in einem Sitzungszimmer trainieren dürfen und das Kindertraining würde noch abgeklärt. Etwa gleich ratlos wie zuvor gingen wir auseinander und waren noch skeptisch was kommen würde.
 
Am Montagmorgen kämpften wir uns erstmals durch die Rush Hour von Bukarest, ehe wir beim Sitzungszimmer 5 erwartungsfrohe Gesichter erblicken durften. Es wurde trainiert, geschwitzt, gegessen und auch die Theorien durfte nicht fehlen.
 
Für Dienstagnachmittag wurde uns ein Kindertraining zugesichert. Dafür wurde extra ein Training mit den 5 neuen Trainern und den bereits erfahrenen rumänischen Trainern ausgearbeitet. 40 freudige Kinder erwarteten uns auf einem Rasenplatz. Das Training verlief zu unser aller Freude. Auch über die Geschenke freuten sich die Kinder sehr.
 
Am nächsten Tag fuhren wir bereits am Morgen (06:30) zu einem Fussballgymnasium, wo wir in 3 Lektionen jeweils eine Klasse ins Unihockey einführen durften. Doch damit nicht genug, denn darauf folgte noch vor dem Mittagessen eine weitere Klasse in einer christlichen Schule.
Danach ging es weiter ans andere Ende der Stadt, wo uns nochmals 40 Kinder erwarteten. Danach waren alle ziemlich müde und ausgelaugt. Die 2 letzten Wochen zehren wohl allen am Nervenkostüm.

 Der letzte Tag bestand aus den letzten Teilen Theorie (Torhüter und Schiedsrichter), spielen und der Zeremonie. Wir durften 3 neuen Projekten (in Botosani und Iasi) ein Basisset übergeben. 
Nach dem Auswertungsgespräch im Team, waren alle glücklich bald mit den gewonnenen Eindrücken nach Hause fliegen/fahren zu dürfen. 


La revedere România
13.04.2018 20:33:02 | Bloger Floorball4all

 
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