| Geografie |
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Fläche: 23'200 qkm
Eine heisse, trockene Wüstenenklave in Aethiopien und Somalia. Hat den Ruf des heissesten Landes der Erde. |
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| Von Dürren geplagt und durch das Fehlen von Industrie und natürlichen Rohstoffen völlig von französischer Entwicklungshilfe abhängig. |
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Der Islam wurde zur Staatsreligion erklärt - andere Religionen haben nennenswerte Freiheiten.
(Christen 4%, Islam 94%, Andere 2%)
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Trainerausbildung
In Djibouti führten wir in Zusammenarbeit mit dem Landeskoordinator in zwei Städten im Frühling 2009 coacht. zwei Trainerkurse durch. Teils waren diese Trainer schon länger im Einsatz. In einem Afar-Slum in Djibouti-Stadt und in der Satellitenstadt PK12 leiten Dubabee und Gilane mehrere Trainings für Kinder und Jugendliche. Seit September 2008 führen die beiden Trainer diese Aufgabe, trotz vieler Widerstände und Schwierigkeiten, mit grosser Treue und Einsatz durch.
In Tadjourah, einem kleinen Städtchen am Roten Meer, sind Souleman, Bourhan und Hassan für die diversen Trainings für all die verschiedenen Mannschaften auf Klein- und Grossfeld zuständig.Für Obock, einem armen Städtchen im Westen von Djibouti, ist ein Start mit regelmässigen Trainings im Herbst 2009 vorgesehen. Verantwortlich soll ein einheimischer Jugendlicher werden, dessen Familie aus Obock stammt und der bei uns den Trainerkurs im Frühling 2009 in Djibouti-Stadt besuchte, zusammen mit Souleman. Auch in einem anderen Stadtteil von Djibouti-Stadt soll ein neuer Trainingsort entstehen, der durch ausgebildete Trainer betreut wird. Kombiniert mit regionalen Turnieren und einer nationalen Meisterschaft ist der Grundstein für längerfristiges Wachstum und Nachhaltigkeit gelegt. Dies ist nur möglich dank dem treuen schweizerischen Landeskoordinator, der alles mit den einheimischen Trainern organisiert und die jungen, begeisterten Trainer regelmässig begleitet und coacht.
September 2009
Als erstes Land in Afrika führten wir in Djibouti, am Horn von Afrika, einen dreiwöchigen Einsatz durch. Es war für uns eine echte Herausforderung. Schon im Vorfeld lief nicht alles rund. Im Land selber mit der völlig anderen Kultur, der schwierigen Kommunikation, dem heissen Klima und dem ganzen sozialen Umfeld waren wir sehr gefordert. Die erste Woche mitten im Afar-Slum diente der Trainerausbildung. In der zweiten Woche in Tadjourah, auf der anderen Seite des Golfs, gab es neben einer Trainerausbildung auch Trainings mit div. Juniorenmannschaften. Die dritte Woche war für das zweite nationale Unihockeyturnier reserviert. Nach regionalen Ausscheidungen trafen sich die besten Mannschaften des Landes. Wir als Schweizer-Team harmonierten sehr gut und durften einige wichtige Impulse für die langfristige Entwicklung hineingeben.
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März 2009
Nachdem wir bei der Anmeldefrist zu wenig Teilnehmer hatten für unser dreiwöchiges Trainerausbildungscamp in Djibouti, haben wir diesen Einsatz bereits abgesagt. Später hat sich noch eine Frau gemeldet, die noch ihren Bruder von diesem Einsatz überzeugen wollte. So haben wir nochmals einige Leute ganz konkret angefragt und so kam der Trainerausbildungskurs in Djibouti doch noch zustande. Erstmals werden wir neben Kleinfeldtrainern in Djibouti-Stadt auch Grossfeldtrainer in Tadjourah ausbilden. Zudem werden wir am zweiten grossen nationalen Turnier dabei sein. Wahrscheinlich wird auch der Vizepräsident des Internationalen Unihockey-Verbandes (IFF), Renato Orlando, zu dieser Zeit in Djibouti sein. Wir hoffen auf eine weitere erspriessliche Zusammenarbeit mit dem IFF. Wir haben auch eine Einladung vom Nachbarland Somalia erhalten, um dort mit einer Unihockey-Arbeit zu starten. Zur zeit laufen die Abklärungen. Eventuell wird ein Teil unserer Delegation noch nach Somali reisen oder einige Verantwortliche der Arbeit von Somalia werden zum Trainerausbildungskurs nach Djibouti kommen.
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September 2008
Der zehnmonatige Einsatz (Oktober 08 bis April 09) kann leider mangels Teilnehmern nicht stattfinden. Es haben sich zwar zwei junge Frauen gemeldet. Wir können sie aber unmöglich, ohne dass auch mindestens eine Familie oder zwei Männer dabei sind, in diesem muslimischen Land einsetzen. Wir hoffen, dass sich im nächsten Jahr auch einige Männer melden, damit der Einsatz, ein Jahr verschoben, doch noch durchgeführt werden kann. Lange vor der Vereins-gründung von "Unihockey für Strassenkinder" konnten erste Stöcke und Bälle nach Djibouti geliefert werden. Die Hoffnung, dass diese eingesetzt würden, wurde weit übertroffen. Djibouti ist ein Pilotprojekt, das auch in anderen Ländern Vorbild sein könnte.
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Frühling 2008
Vor kurzem kam Jöne von einem fünf-monatigen Einsatz aus Djibouti zurück. Es ist eindrücklich was geschehen durfte. In einem der Slum-Quartiere von Djibouti-Stadt hat er mit Trainings begonnen. Zur Zeit sind es zehn Mannschaften, die einmal in der Woche trainieren, u.a. gibt es auch ein Nachttraining, nachdem unsere Leute dort, Lampen montiert haben. Auch in Tadjoura, der zweitgrössten Stadt des Landes, geht das Training mit 10 Mannschaften durch einheimische Trainer weiter. Auf einem Sportplatz konnten sie fest eine Unihockey-Bande montieren und vier Mannschaften trainieren, dort jetzt sogar auf dem Grossfeld. Mitte März wurde das erste nationale Unihockey-Turnier ausgetragen. Die besten Mannschaften aus Tadjoura und Djibouti-Stadt haben daran teilgenommen. Dazu kamen zwei Somali-Mannschaften, was fast sensationell ist, da die Afrarstämmigen und die Somali-Leute untereinander keinen Kontakt haben. Der
Minister für Sport und Jugend trat auf und er übergab seinen gespendeten Pokal der Siegermannschaft. Das Fernsehen brachte in vier Abendnachrichten einen Beitrag über das Turnier und diesen neuen Sport in Djibouti.
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Sommer 2007
Neue Trainings in Djiboutistadt sind geplant. In diesem Land, wo die Arbeitslosigkeitsrate bei mindestens 70% liegt und das pflanzliche Aufputschmittel Khat von praktisch jedem Mann täglich während Stunden gekaut wird, sagen uns Jugendliche, wie froh sie seien, eine sinnvolle und herausfordernde Aktivität zu haben, mit der sie ihre Zeit füllen können.
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Sommer 2006
Im Sommer 2006 wurde die Arbeit in Tadjourah den einheimischen Trainern vor Ort übergeben. Etwa alle 2 Wochen fährt unsere Kontaktperson von der Hauptstadt Djibouti nach Tadjourah und bespricht dort das weitere Vorgehen und die Trainings. Langfristig wäre es ideal, wenn wir jemand für CHF 400.- / Monat in Tadjourah anstellen könnten, der die ganze Arbeit dort voranbringt. (Wenn jemand dieses Projekt unterstützen möchte, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.) Unsere Kontaktperson in Djibouti möchte in einem der schwierigsten Slumquartiere von Djiboutistadt mit neuen Trainings beginnen.
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FRUEHLING 2006
Der Projektleiter und seine Familie zogen aus beruflichen Gründen in die Hauptstadt (Djibouti-Stadt). Die Leitung der Bibliothek und der Unihockeyarbeit wurde an Einheimische übergeben. Martin besucht Tadjourah zweimal pro Monat und unterstützt die jungen Trainer in ihrer Arbeit. Diese machen ihre Sache weiterhin sehr engagiert. Im vergangenen Schuljahr konnten zwei Turniere durchgeführt werden. Neue Mannschaften, auch mit jungen Erwachsenen, wurden ausgebildet.
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Herbst 2005
Projektleiter Martin bildete zwölf der besten Spieler zu Schiedsrichtern und Trainern aus, die anschliessend ihrerseits die jüngeren Mannschaften trainieren konnten. Das Turnier vor Weihnachten 2005 fand im neuen Sportkomplex, einem Stadion mit Zuschauertribünen, statt. Zum ersten Mal nahmen auch drei Mädchenmannschaften teil, was im traditionell-islamischen Umfeld einigen Mut erforderte. Der Dorf-Chef erklärte in seiner Ansprache während der Siegerehrung, Unihockey sei ganz klar vor langer Zeit hier erfunden worden, denn er und seine Freunde hätten das bereits in ihrer Jugend mit Palmen-stöcken und –nüssen gespielt. Nach dem Turnier durften wir einen der neuen Sportplätze für die regelmässigen Trainings nutzen, was uns die doppelte Kapazität ermöglichte.
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Sommer 2005
Regelmässige Trainings fanden auch nach der Abreise der Lehrerin statt. Während der Sommerpause konnte der Sandplatz vor der Bibliothek zementiert werden, was das Spielen sehr viel angenehmer und schneller machte.
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Fruehling 2005
Mit Hilfe aus der Schweiz konnten wir eine mobile Holzbande zimmern. Diese wurde auf einem ebenen Platz am Hafen aufgestellt. So wurde auf zwei Spielfeldern ein grösseres Turnier durchgeführt. Die Qualität der Spiele hatte deutlich zugenommen. Die Zuschauer waren entsprechend begeistert.
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Herbst 2003
In dem kleinen, weissen Städtchen Tadjourah am Roten Meer nahm die neue Bibliothek für Primarschüler ihren Betrieb auf. Die Schüler kamen mit ihren Lehrern, um mit den Büchern vertraut zu werden. Schon bald stellten wir fest, dass sie neben dem Lesen und Lernen auch viel Bewegung brauchten. Darum starteten wir Unihockeytrainings mit Halbklassen älterer Primarschüler auf dem grossen Sandplatz vor der Bibliothek. Diese Aktivitäten wurden von Oberstufenschülern genau beobachtet. Sie fragte ob sie nicht auch mal diese neue Sportart mit Stöcken ausprobieren dürften.
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