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| Geografie |
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Fläche: 51'129 qkm
Gebirgiger Binnenstaat auf dem Balkan, der von Serbien-Montenegro und Kroatien zerstückelt wird. |
| Wirtschaft |
Bosnien war vor dem Krieg Europas zweitärmstes Land. Arbeitslosigkeit bei 60%.
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| Religion |
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Nationalistische Religionen haben den Kommunismus als vorherrschende Ideologie abgelöst. (Muslime 60%, Christen 35%, Andere 5%)
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Trainerausbildung
Auch in Bosnien geht die Nachhaltigkeit über die Trainer und Leiter. Durch bisher zwei Trainerkurse versuchten wir, dies zu erreichen. Dina, die Landeskoordinatorin in Bosnien-Herzegowina, hat einige landesweite Turniere organisiert. Bei den Trainern, die engagiert ihre Arbeit tun, geht es gut vorwärts, wenn auch der Mangel an Sporthallen vieles erschwert. An einigen Orten haben leider ausgebildete Trainer, meist aus persönlichen Gründen, ihre Tätigkeit eingestellt. Zurzeit gibt es florierende Unihockeytrainings mit meist mehreren Mannschaften in Tuzla, Sarajevo, Fojnica, Jajce und Banja Luka. Sehr Freude haben wir, neben Dina, an Jasko, der jetzt in Fojnica treu als Trainer arbeitet. Wir fragen uns, wie wir in Bosnien noch stärker helfen können.
Dezember 2008
Auch in diesem immer noch nicht vom Krieg erholten Land darf Unihockey weitergehen. Im November war bereits das dritte Turnier in diesem Jahr. Diesmal in Bugojno. Zum ersten Mal siegte das Team aus Banja Luka. Dort trainieren zur Zeit über dreissig Kinder. Generell sind die Auswirkungen unseres Traineraus-bildungskurses vom Januar 2008 in Bugojno sehr erfreulich.Wir haben sehr gute Echos von den Teilnehmern und Anfragen für weitere Kurse. Im Herbst wurde in Kiseljak ein weiteres Training mit über 25 Spielern gestartet. Dies findet vor allem unter der Volksgruppe der Sinti und Roma statt. Der verantwortlichen Leiter ist ganz begeistert.
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September 2008
Nach langem Hin und Her und vielen Verzögerungen hat nun das Kantonale Migrationsamt die Einreise von Nedret und seiner Familie nicht bewilligt. Somit können wir Nedret nicht wie geplant als Jugendarbeiter und Unihockeytrainer in der Schweiz ausbilden. Dies ist ein herber Rückschlag für die ganze Unihockey-Arbeit in Bosnien. Wir bedauern dies sehr und verstehen es nicht, dass unsere Behörden nicht die Hand bieten, um effiziente und nachhaltige Hilfe zu gewährleisten.
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Frühling 2008
Vom 3.-9. Februar 2008 führten wir mit vier Ausbildnern einen Trainer-Ausbil-dungskurs in zwei Ausbildungsstufen durch. Mit von der Partie war Simi Steiner, (ex Zuger-Highlands), Christoph Kneer (UHC Thun), David und Nathanael Kaufmann (UHC Uster). Rund 20 Stunden bevor wir losfuhren kam das Telefon, dass wir die Halle der Sportschule in Palé trotz Zusage nicht erhalten werden. Somit mussten die Bosnier innert kürzester Zeit eine andere Halle, eine andere Unterkunft, andere Theorieräume und andere Essensmöglichkeiten auftreiben. Was bei uns in der Schweiz völlig undenkbar ist, gelang in Bosnien. Wir waren in Bugojno, rund 150 km vom ursprünglichen Ort entfernt. Wir hatten eine grosse Halle, die allerdings nicht geheizt werden konnte, so dass viele Spieler und Trainer mit mehreren Schichten Kleidern und einer Mütze trainierten. Aber auch dies ging, und wir hatten einen sehr intensiven Kurs, in dem wir auch etwas spürten von den starken Emotionen und den verschiedenen Ethnien in diesem kriegsgeschüttelten Land.
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| Winter 2007
In Banja Luka wird ein regelmässiges Training aufgenommen. In den Gebäuden der Sportuniversität Pale findet mit 10 Teilnehmern eine einwöchige Trainerausbildung statt. Das Team aus der Schweiz besteht aus David Kaufmann (NLA Spieler UHC Uster), Lukas Roth (Trainer UHCevi Gossau) und dem Leiter von UfS Hansjörg Kaufmann. Die Übergabe der bosnischen Unihockeyarbeit in bosnische Hände wird von Michael Schweyer vorbereitet.
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Herbst 2006
Trainingsstart in Srebrenik und Tuzla und Ilidza. In Travnik findet bereits das 4. gesamtbosnische Turnier mit 11 Mannschaften statt.
Sommer 2006
Ein zweites Turnier findet statt. 9 Mannschaften nehmen daran teil, das lokale Fernsehen berichtet über diesen Anlass. In Tuzla findet die Konferenz der Direktoren aller bosnischen Sportuniversitäten statt. Wir erhalten die Möglichkeit den Sport Unihockey vorzustellen und mit zwei Teams Trainingsmöglichkeiten zu zeigen. Die Zuschauer sind überzeugt, dass diese Sportart für die Zukunft des Sportes in bosnischen Schulen sehr wertvoll sein wird.
Frühling 2006
In Travnik findet das erste Unihockeyturnier in Bosnien statt. Sechs Schülermannschaften kämpfen um den Sieg. Das Fernsehen strahlt landesweit einen Bericht über dieses Turnier aus. Der Bürgermeister von Travnik ist Ehrengast. Ein regelmässiges Training startet in Sarajevo. In Srebrenik, Tuzla, Mostar und Banja Luka besteht Interesse am Start eines Trainings. Der Verein „UfS“ liefert Unihockeymaterial für alle Trainingsorte.
Winter 2005 / 2006
Der bosnische Jugendverband „Mladi Otkrivaci Zivota“ organisiert unter der Leitung von Michael Schweyer einen Trainingsleiterkurs in Travnik. Danach beginnen die neu ausgebildeten Trainingsleiter mit regelmässigen Trainings in den Städten: Fojnica, Sanski Most und Jajce.
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September 2005
Motiviert und unterstützt durch den „Verein Unihockey für Strassenkinder“ (UfS) beginnt Michael Schweyer, ehemaliger Schweizer Primarlehrer, mit einem regelmässigen Unihockeytraining in der Primarschule in Travnik. Schulleitung, Eltern und Kinder sind begeistert von dieser für Bosnien neuen Sportart.
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